Fr 13. Sep 2013, 19:03
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Hallo,
Der Artikel im "Express" ist nicht ganz korrekt.
Der Zeuge kann vom Fenster seiner Dachgeschoßwohnung einen Teil des Gartens vom HH einsehen.
Er hörte an dem Abend lautes Reden und schimpfen sowie den Hund bellen und jaulen.
Dies war erst mal nichts ungewöhnliches und kommt dort öfter vor, meist ist dann Alkohol im Spiel.
Der Zeuge ging kurz ans Fenster und sah das der HH den Hund an einer Leine oder Seil über die Wiese zog und wie so oft Zerr und Hetzspiele mit ihm machte. Auch das war nichts ungewöhnliches dort. Der HH hält Hundeschulen für unnötig und nimmt das lieber selbst in die Hand wie er mal sagte.
Er wurde immer mal von versch. Leuten darauf aufmerksam gemacht das der Schäferhund mit 2 Gängen am Tag und den Spielchen nicht ausreichend ausgelastet sei , aber es fruchtete nicht und es war andereseits auch nicht genug vorgefallen um übergeordnete Stellen einzuschalten.
Der Hund jedenfalls wurde agressiv weil unausgelastet, verbellte alles und jeden und war wohl imner schwerer zu händeln. Was ja dann nicht ausbleibt.
Diese "Spiele" an der Leine hat der "Express" dann als Erdrosselungsversuch dargestellt.
Der Zeuge entfernte sich zunächst dann vom Fenster und hörte dann wie die Tochter des HH rief : "Hör jetzt auf, du spinnst doch, ich geh jetzt ins Haus" .
Der Zeuge sah dann das der HH seitlich neben seinem Wohnwagen stand und die Leine in der Hand hielt der Hund war nicht zu sehen. Es wird angenommen das der HH die Leine über die Deichsel des WW gezogen hat um den Hund da festzuhalten. Sein Helfer stand mit dem Rücken zum Zeugen und hatte einen Hammer mit dem er schlagende Bewegungen machte. Auch er stand so das der Zeuge den Hund nicht sehen konnte. Zu dem Zeitpunkt war der Hund auch nicht zu hören. (Vielleicht schon benommen?)
Der Zeuge ein junger Mann sagte später er habe zwar das Gefühl gehabt da stimme etwas nicht, aber dann flüchtig gedacht: Das kann doch nicht sein, die schlagen vielleicht einen Pfosten ein wo der Hund angebunden wird.
Nach zwei -drei Schlägen warf der Helfer den Hammer hin und rief:" Ich kann das nicht". Und griff nach der Leine. Daraufhin nahm der HH einen längeren glänzenden Gegenstand ging vorne an den WW und der Zeuge hörte dann den Hund aufjaulen. Das alles ging recht schnell. Als nächstes konnte er sehen das der HH den Schäferhund an der Leine über die Wiese zog , dabei lag der Hund leblos auf der Seite.
Der Zeuge meinte später erst da sei ihm so richtig bewußt geworden was passiert war, das hätte er sich nicht vorstellen können das Menschen so was machen. Wie sagt man auch? "Vor Entsetzen gelähmt".
Der junge Mann rief dann die Polizei die auch schnell vor Ort war. Das die Tat geplant war vermutete die Polizei weil der Hund bereits vergraben war als sie kamen und für so einen großen Hund kann man in der kurzen Zeit vom Anruf bis zun Eintreffen keine Grube ausheben.
Der Mann hat dann auch ohne Umschweife zugegeben das er und sein Helfer den Hund auf diese grausige Art zu Tode gebracht hatten.
Der Zeuge hatte leider keine Möglichkeit etwas zu verhindern oder einzugreifen.
Beste Grüße