Man riecht es nicht, man schmeckt es nicht und trotzdem kann es tödlich sein: Arsen. In Bangladesch ist es für die größte Massenvergiftung der Menschheitsgeschichte verantwortlich. Mehrere zehntausend Menschen sterben laut Schätzungen von Human Rights Watch jährlich an den Folgen einer Arsen-Vergiftung. Und die Arsenbelastung in Asien hat auch für uns in Deutschland Folgen, wie planet e. und Öko-Test herausfanden.
Wer weis was sonst noch alles in unseren Lebensmitteln steckt. Das Thema hatte ich gestern noch auf der Arbeit mit einer Kundin. Ich wäre sehr dafür das jedes Land sich in erter Linie selbst versorgt. Man muß nicht aus allen Herren Ländern Lebensmittel beziehen. Erschreckend auch die Fleischindustrie mit den Tiertransporten. Obst gibt es hier auch genug, es muß nicht unbedingt aus dem Ausland sein. Da werden zur Zeit z.B. Äpfel aus Spanien verkauft und hier liegen sie faulend auf dem Boden. Keiner geht mehr pflücken oder rafft sie auf. So könnte man mit Sicherheit den Flugverkehr, LKW verkehr und Bahnverkehr um die Hälfte reduzieren, wenn man erst mal das nehmen würde was es im eigenen Land gibt und produziert wird. Das würde nicht nur den Tieren helfen auch für die Umwelt wäre es eine große Entlastung. Man verhungert nicht, wenn man auf Ausländische produckte verzichtet, man muß nur umdenken. Kartoffeln oder Nudeln statt Reis, Äpfel statt Ananas usw. Das schützt zwar auch nicht vor den Pestiziden, krankmachende Aromastoffe und Zusatzstoffe in Lebensmitteln oder Antibiotika im Fleisch, aber es wäre ein Anfang den Tieren und der Umwelt zu Gute.